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  • Wirkstoff Levonorgestrel

Levonorgestrel: Langjährige therapeutische Erfahrung

Bere­its seit über 30 Jahren wird Lev­onorgestrel in der Schwanger­schaftsver­hü­tung ver­wen­det. Heute wird es in mehr als 100 Län­dern weltweit einge­set­zt. Die langjährige ther­a­peutis­che Erfahrung mit dem Wirk­stoff Lev­onorgestrel bietet großes Wis­sen über seine Wirk­samkeit und Verträglichkeit.

 

Einnahmezeitraum

Lev­onorgestrel sollte ide­al­er­weise inner­halb der ersten 12 Stun­den nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr ein­genom­men wer­den und nicht später als 72 Stun­den (3 Tage) danach. Uliprista­lac­etat kann noch bis zu 120 Stun­den nach der Ver­hü­tungspanne ein­genom­men wer­den. Bei bei­den Wirk­stof­fen gilt aber, je früher desto bess­er. Denn sie sind bei­de nur dann wirk­sam, wenn sie rechtzeit­ig vor dem Eis­prung ein­genom­men werden.

 

Wirkung und Sicherheit

Je schneller eine Notfall-Pille nach dem ungeschützten Sex ein­genom­men wird, desto sicher­er kann sie wirken. Auss­chlaggebend ist bei der Wirkung der Zeit­punkt des Eis­prungs. Bezo­gen auf einen Ein­nah­mezeitraum von 72 Stun­den sind bei­de Wirk­stoffe ver­gle­ich­bar. Der einzige Unter­schied ist, dass Lev­onorgestrel bis zu drei Tagen und Uliprista­lac­etat bis zu fünf Tagen nach der Ver­hü­tungspanne ein­genom­men wer­den darf.

 

Achtung: Stillpause nach der Notfall-Pille

Stil­lende Frauen, die die Notfall-Pille ein­nehmen möcht­en, müssen beacht­en, dass nach der Ein­nahme eine Still­pause emp­fohlen wird. Bei Lev­onorgestrel beträgt diese Pause acht Stun­den, bei Uliprista­lac­etat sieben Tage.

Bereits bestehende Schwangerschaft?

Beste­ht bei Ein­nahme der Notfall-Pille bere­its eine bish­er unbekan­nte Schwanger­schaft, so gibt es keine Bedenken, wenn der Wirk­stoff Lev­onorgestrel ein­genom­men wird.

 

Verträglichkeit

Es kann nach der Ein­nahme zu Übelkeit, Kopf­schmerzen, Erbrechen, Span­nun­gen in der Brust oder Schmierblu­tun­gen kom­men. Üblicher­weise klin­gen diese Symp­tome aber inner­halb von 48 Stun­den nach der Ein­nahme wieder ab. Falls die Neben­wirkun­gen zu stark wer­den, ist es empfehlenswert, ärztlichen Rat einzu­holen. Falls es inner­halb von 3 Stun­den nach der Ein­nahme zu Erbrechen kommt, sollte eine zweite Notfall-Pille ein­genom­men wer­den, da es sein kann, dass die erste mit dem Erbroch­enen aus­geschieden wurde und nicht mehr wirken kann.

Frauen, die von ein­er Überempfind­lichkeit auf Lev­onorgestrel, Uliprista­lac­etat oder einen der son­sti­gen Bestandteile betrof­fen sind, dür­fen die jew­eilige Notfall-Pille nicht ein­nehmen bzw. soll­ten die Ein­nahme unbe­d­ingt vorher mit einem Arzt besprechen.

 

Wirkstoff Levonorgestrel auf einen Blick

Tabelle_Wirkstoff_Levonorgestrel

¹“Begrenzte epi­demi­ol­o­gis­che Dat­en geben keinen Hin­weis auf schädliche Effek­te (auf den Fetus bei beste­hen­der Schwangerschaft).”

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