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  • Wirkstoff Levonorgestrel

Levonorgestrel: Langjährige therapeutische Erfahrung

Bere­its seit über 30 Jahren wird Lev­onorgestrel in der Schwanger­schaftsver­hü­tung ver­wen­det. Heute wird es in mehr als 100 Län­dern weltweit einge­set­zt – sowohl in der reg­ulären als auch in der Not­fal­lver­hü­tung. Die langjährige ther­a­peutis­che Erfahrung mit dem Wirk­stoff Lev­onorgestrel bietet großes Wis­sen über seine Wirk­samkeit und Verträglichkeit. Uliprista­lac­etat ist erst seit eini­gen Jahren auf dem Markt, dem­nach ist die Ther­a­pieer­fahrung noch nicht so groß. In eini­gen Bere­ichen kön­nen daher noch keine Voraus­sagen zu möglichen Auswirkun­gen getrof­fen wer­den, z. B. zur Ein­nahme bei ein­er bere­its beste­hen­den Schwangerschaft.

 

Einnahmezeitraum

Lev­onorgestrel sollte ide­al­er­weise inner­halb der ersten 12 Stun­den nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr ein­genom­men wer­den und nicht später als 72 Stun­den (3 Tage).

 

Achtung: Stillpause nach der Notfall-Pille

Stil­lende Frauen, die die Notfall-Pille ein­nehmen möcht­en, müssen beacht­en, dass nach der Ein­nahme eine  Still­pause emp­fohlen wird. Bei Lev­onorgestrel beträgt diese Pause 8 Stunden.

Bereits bestehende Schwangerschaft?

Beste­ht bei Ein­nahme der Notfall-Pille bere­its eine bish­er unbekan­nte Schwanger­schaft, so gibt es keine Bedenken, wenn der Wirk­stoff Lev­onorgestrel ein­genom­men wird.

 

Verträglichkeit

Generell ist die Notfall-Pille mit Lev­onorgestrel gut verträglich. Es kann nach der Ein­nahme zu Übelkeit, Kopf­schmerzen, Erbrechen, Span­nun­gen in der Brust oder Schmierblu­tun­gen kom­men. Üblicher­weise klin­gen diese Symp­tome aber inner­halb von 48 Stun­den nach der Ein­nahme wieder ab. Falls die Neben­wirkun­gen zu stark wer­den, ist es empfehlenswert, ärztlichen Rat einzu­holen. Falls es inner­halb von 3 Stun­den nach der Ein­nahme zu Erbrechen kommt, sollte eine zweite Notfall-Pille ein­genom­men wer­den, da es sein kann, dass sie mit dem Erbroch­enen aus­geschieden wurde und nicht mehr wirken kann.

Frauen, die von ein­er Überempfind­lichkeit auf Lev­onorgestrel oder einen der son­sti­gen Bestandteile betrof­fen sind, dür­fen die jew­eilige Notfall-Pille nicht ein­nehmen bzw. soll­ten die Ein­nahme unbe­d­ingt vorher mit einem Arzt besprechen.

 

Der Wirkstoff Levonorgestrel auf einen Blick

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